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In der Samstagnacht des 27.02.2010 erschütterte Chile ein Erdbeben der Stärke 8,8 auf der Richterskala. Es ist weltweit eines der schwersten Erdbeben seit Jahrzehnten. Es wurden 500.000 Häuser zerstört und mehr als 1,2 Millionen Häuser schwer beschädigt. Mehr als zwei Millionen Menschen sind Obdachlos geworden. Neuesten Angaben zufolge wurden mehr als 700 Menschen bei dieser Katastrophe getötet, viele weitere gelten als vermisst. Wegen der hunderten zerstörten Brücken und Straßen ist der südliche Teil des Landes isoliert. Die Menschen hier haben weder Strom noch Wasser.Den Rettungskräften wird der Treibstoff knapp.
Das Erdbeben in Chile traf auch die Salesianer Don Bosco und die Schwestern. Todesfälle bei den Schwestern oder Salesianern sind keine zu beklagen. Die Leiterin der Don Bosco Schwestern in Chile, Sr. Aurelia Rossi, schreibt in einer E-Mail:
„Gott sei Dank haben alle unsere Mitarbeiter überlebt. Concepción im Süden von Santiago, wo der Erzbischof, Mons. Ricardo Ezzati Andrello, Ein Salesianer Don Boscos, lebt, ist die Stadt, die am schwersten betroffen ist.
Die hundert Jahre alte Kirche unseres Werkes in Talca, eine Stadt ebenfalls im Süden von Santiago gelegen, ist eingestürzt und die Kirche „Maria Ausiliatrice“ von Talca weist erhebliche Schäden auf. Die Einrichtungen selbst haben weniger Schaden erlitten. Unsere Schulen können leider nicht am 3.März beginnen, wie es vorgesehen war. Ich bitte Sie und Euch, für die Toten und für die überlebenden in diesem Land zu beten.“
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